Titelbild Master Thesis

Master Thesis ahoi!

Gestern ist der Startschuss für meine dritte Semesterarbeit und zugleich die Vorbereitungsphase meiner Master Thesis gefallen. Die nächsten sechs Monate werde ich mich mit dem jungen Unternehmen Simpleloop befassen und meine erste wissenschaftliche Content-Strategie im Zuge meiner Masterarbeit für dieses entwickeln.

Lesegewohnheiten von „Oben“ betrachtet

Genau genommen haben wir uns schon Ende letzten Jahres zum Frühstücken und Kennenlernen getroffen. Die Verantwortlichen von Simpleloop haben das Lokal ausgewählt und wir blickten von „Oben“ auf die Stadt. Sie konnten freilich nicht ahnen, wie gut mir die Wahl der Location gefiel, schließlich wurde mir einen Stock tiefer schon mehrfach das Leben gerettet. Denn ich bin eine „Büchereikartenausreizerin“ und die Hauptbücherei ist mein Rettungsanker. Es gibt so viele Bücher, die fundamental für meine Arbeiten sind, die ich aber niemals alle kaufen könnte. Das Schlimmste daran: Ich borge mir Bücher doppelt aus. Nicht genug, dass ich mir das Werk in Printform ausleihe, nein, ich brauche dieselbe Lektüre auch elektronisch. Ich blättere im Buch und suche digital. Ich setze elektronische Bookmarks und klebe kleine Post-it-Notizen in die Druckausgabe. Ich recherchiere im E-Book und gleichzeitig analog. Ja, so gehe ich vor, wenn ich meine Arbeiten schreibe. Aber zurück zu Simpleloop. Gestern habe ich mein erstes Stakeholderinterview mit dem Geschäftsführer und dem Head of Development via Google Hangouts geführt.

Hanging out mit Simpleloop

In 100 Minuten habe ich einen tollen Einblick in die Unternehmensstrategie erhalten. Besonders gut haben mir bei dem Gespräch mit Simpleloop die Offenheit, die Direktheit und der Umgang mit Veränderungsprozessen gefallen. Allerdings habe ich auch gemerkt, wie schwierig es ist, einen geeigneten Markt zu finden. Sich mit einem Produkt nicht zu sehr in einer Nische zu bewegen, um noch genügend zahlende Kunden zu erreichen, und wiederum nicht auf die Masse zu setzen und kein konkretes Problem lösen zu können. Jedenfalls freue ich mich auf die nächsten Monate und bis dahin bleibt mir nur eines zu sagen: „Content-Strategie, zeig, was du draufhast!“

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