Digitale Kultur – gemeinsame Berührungspunkte

Die Veranstaltung der Museumsakademie ist schon zwei Wochen her. Ich komme erst jetzt zu einem Rückblick und einer Zusammenfassung. Wer mir folgt, hat sicherlich bemerkt, dass ich mein Twitter-Pensum an diesen Tagen etwas überschritten habe, so begeistert war ich.

Seit mehr als zehn Jahren liegt nun die Gründung der Museumsakademie zurück. Die Museumsakademie, die institutionell am Universalmuseum Joanneum verankert ist, diskutiert in gemeinsamen Workshops, Arbeitstagungen, Führungen etc. zentrale Fragen von Museumskonzepten und Ausstellungsprojekten. Das Programm richtet sich an MitarbeiterInnen von Museen, WissenschaftlerInnen, aber auch GestalterInnen und KulturvermittlerInnen.

Am 19. und 20. Mai lud die Museumsakademie internationale ExpertInnen unterschiedlichster musealer Institutionen, die bereits Strategien und Konzepte verwirklicht haben, ein, um mit ihnen gemeinsam über die Vernetzung und die Maßnahmen zu mehr Offenheit im Internet zu diskutieren.

Die Veranstaltung trug den vielversprechenden Titel „Dimensionen digitaler Museumsarbeit im WWW“.

Organizational Matters

Unter anderem erklärte Bettina Habsburg-Lothringen, die Leiterin der Abteilung Kulturgeschichte & Museumsakademie, in der Eröffnungsrunde, es gäbe nichts Organisatorisches zu besprechen. Das kam eindeutig daher, dass der Workshop im Vorfeld ausgezeichnet organisiert war. Die Freundlichkeit und Professionalität der VeranstalterInnen bestimmten auch später die beiden Eventtage. Dass ich an diesen Tagen so fleißig „twitterte“, ist dem zuvor kommunizierten Hashtag #museenimnetz zu verdanken.

Die einzelnen Vorträge waren sehr praxisorientiert und erzählten von den Herausforderungen, vor denen Museen derzeit stehen.

Work in Progress

Etta Grotrian ist Projektmanagerin für den Bereich „Dokumentation und Neue Medien“ im Jüdischen Museum Berlin. Sie leitete den Workshop mit der Frage ein „Was sind die Dimensionen digitaler Museumsarbeit und welche Fragen werfen sie auf?“. Die Projektmanagerin berichtete über die Multimediaprojekte im Haus, wie diese entwickelt und weiter ausgebaut werden. Überhaupt produziert das Jüdische Museum seine digitalen Angebote selbst und „inhouse“.

Derzeit arbeitet Etta Grotrian am Relaunch der Corporate-Website und schlägt an diesem Punkt ganz neue Wege ein. Sie beabsichtigt, Inhalte in Themenbereiche zu clustern, und hofft, damit inhaltliche Silos zu überwinden. Für dieses Projekt steht die User-Experience im absoluten Vordergrund. Ebenfalls werden im Jüdischen Museum die MitarbeiterInnen dazu angehalten, selbst zu publizieren und neue Ideen zu entwickeln. Zu diesem Zweck rät sie, autonome Wikis für KollegInnen bereitzustellen.

Eva Grotrian sagte so schön: „Leading by team, not leading by management“, und erklärte, wie wichtig es innerhalb der Organisation ist, verschiedene Perspektiven einzunehmen. Ebenfalls räumte Grotrian ein, dass Museen auch „Work-in-Progress-Vorhaben “ publik machen sollen. Es geht dabei nicht darum, digitale Projekte über Jahrzehnte zu perfektionieren, sie vor der Öffentlichkeit zurückzuhalten und womöglich in Schönheit sterben zu lassen, vielmehr geht es darum, konkrete Entwicklungen anzustoßen und für alle wahrnehmbar zu machen. Und dafür braucht es nur ein wenig Mut.

Big Data and Big Idea

Seit 2012 leitet Antje Schmidt die digitale Inventarisierung und MKG Sammlung Online im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Das Museum stellte 2015 die MKG Sammlung Online unter sammlungonline.mkg-hamburg.de der Öffentlichkeit zur Verfügung. Antje Schmidt verantwortet das gesamte Vorhaben, das als Teil der Digitalstrategie entwickelt wurde. Das gesamte Inventarisierungsprojekt sieht vor, in den nächsten Jahren 500.000 Objekte zu erfassen und damit den Zugang zu nicht dauerhaft ausgestellten Museumsobjekten möglichst vielen Menschen verfügbar zu machen.

Aber nicht nur das! Die digitalen Bestände, bei denen keine Rechte mehr bestehen, sind frei für jegliche Art der Nutzung.[1] Sie dürfen privat, wissenschaftlich, kommerziell genutzt und sogar verändert werden. Hierbei erwähnt Schmidt das OpenGLAM-Projekt. GLAM als englisches Akronym steht für Galleries, Libraries, Archives, Museums. OpenGLAM ist die Bestrebung, Menschen freien Zugang zu Inhalten zu gewähren, und sieht die Rolle von Museen, Bibliotheken, Archiven etc. in der Bewahrung des kulturellen Erbes, das gänzlich Eigentum der Öffentlichkeit ist. Meiner Anschauung nach befinden sich Kulturbetriebe im Konflikt: Einerseits sollen sie das kulturelle und wissenschaftliche Erbe allen im Netz zugänglich machen, andererseits behindert sie das nationale Urheberrecht massiv. Bis dato gibt es nur einen Ausweg: Museen müssen zu den Rechteinhabern, Lizenzträgern und Verwertungsgesellschaften Kontakt aufnehmen und einzeln über die Zugänglichmachung des Objekts verhandeln. Diesen Prozess bestätigte Antja Schmidt in ihrem Vortrag und sie empfiehlt, Lizenzverträge, Verwendungsrechte und dergleichen von Beginn an mitzudenken und mit den KünstlerInnen über die Verbreitung in digitalen Kanälen zu sprechen. Auch Antje Schmidt bekennt, „mit Unfertigem zu wachsen“, und bekräftigt:

“Do what you can do and start where you can!”

Museum of Participation

Den letzten Talk „Kommunikation und Partizipation: Die Gemeinschaft nutzen“ hielt Stefanie Kinsky. Sie arbeitet seit 2012 als Onlinemanagerin bei der C/O Berlin Foundation Wir geben nur die Abbildungen frei, bei denen keine Rechte mehr bestehen. Also nicht alles, was online ist, ist rechtefrei, es gibt auch geschützte Werke, für deren Onlinestellung wir dann die Rechteinhaber gefragt haben. Das kann man jetzt auch mit Hilfe unseres neuen Tools „Weiterverwenden“ herausfinden. und nutzt die gesamte Klaviatur der Social-Media-Kanäle, inklusive Snapchat, für ihre Art der Wissensvermittlung. Dies verschafft der Organisation Toppositionen im Bereich der Social-Media-Benchmarkings. Dabei weist sie darauf hin, dass sich jede Institution ebenso auf „Nichtpartizipation“ einstellen sollte und eben nur ein kleiner Teil der Menschen Lust hat, sich aktiv zu beteiligen. Die Formen von Onlinepartizipation fasst sie folgendermaßen zusammen:

  • Spectators: konsumieren Inhalte auf der Website, Facebook, YouTube etc.
  • Critics: bewerten, liken, kritisieren, teilen, empfehlen
  • Creators: erstellen neue Inhalte wie Fotos, Blogartikel, Videos und teilen diese in ihren Netzwerken
  • Donors: spenden online Geld an gemeinnützige Projekte[2]

Gerade die angesprochenen „Donors“ waren für die Foundation der zündende Funke bei der Verwirklichung eines Crowdfunding-Projekts. Der zentralen Anlaufstelle für Fotografie in Berlin drohte 2014 nach einer Umsiedelung, das Licht auszugehen. Unter dem Motto „Turn Us On!“ startete C/O Berlin eine Crowdfunding-Kampagne, die dazu beitragen sollte, Licht-, Klima- und Projektionstechnik professionell zu installieren und den Innenausbau der neuen Location nach eigenen Vorstellungen umzusetzen. Das Funding-Ziel lag bei 100.000 Euro innerhalb von 45 Tagen. Bereits vor Ende der Kampagne wurde das Ziel erreicht und es kamen 430 UnterstützerInnen zusammen. Nach fast zwei Jahren ohne Ausstellungsräume eröffnete das Museum die Räumlichkeiten im denkmalgeschützten Amerika-Haus. Für die Foundation bedeutete es viel Arbeit und das Crowdfunding beanspruchte ein ganzes Jahr an Vorbereitung.

Am Ende dieses spannenden Tags richtete Kinsky noch einen Appell an MuseumsmacherInnen:

Content Strategy in Museums

Am zweiten Tag der Museumsakademie sprach Conxa Rodà über „Content Strategy and organizational transformation: challenges and approaches“. Conxa Rodà ist „Head of Strategy, Innovation and Digital Transformation“ im Museu Nacional d’Art de Catalunya in Barcelona. Im Rahmen ihrer derzeitigen Aufgabe plant sie die digitale Strategie und Implementierung von strategischen Entwicklungen innerhalb des Museums.
Der Vortrag von Conxa Rodà kam einem Donnerwetter gleich und ich hatte das Gefühl, alle waren wie elektrisiert von der Bedeutung ihrer Worte. Hätte #museenimnetz nicht einen Tag zuvor schon auf Twitter begonnen, zu „trenden“, wäre es spätestens bei diesem Vortrag so weit gewesen.

Seit dem 19. Jahrhundert sind Museen oft mehr Denkmäler als Bauwerke für Kunst und Wissenschaft und sie haben die damaligen „Kunstkammern“ als bescheidene Räumlichkeiten abgelöst. Conxa Rodà erklärte aus diesem Grund, dass es die Menschen sind, die Museen erst Sinn geben, und sich derzeit eine klare Entwicklung abzeichnet: weg von Museumstempeln hin zu sozialeren Museen. An dieser Stelle zitierte sie Gerry McGovern, der sagte: „Digital transformation is first and foremost cultural and organizational.“[3] Rodà hielt nachdrücklich fest, dass eine digitale Transformation immer Teamarbeit voraussetzt und in dieser Beziehung die Kollaboration ausschlagend ist. Entschieden setzte sie entgegen:

„Eine digitale Abteilung ist kein Supermarkt, wohin andere Abteilungen kommen können, um etwas zu bestellen!“

Außerdem, so stand es groß auf einer ihrer Folien, benötigt digitale Transformation „Zuerst Strategie, dann Technologie“ und weiter: „Je mehr Content wir auf verschiedenen Plattformen verteilen, desto eher benötigen wir eine Content-Strategie.“ Unter anderem verwendete sie den Begriff „COPE“ (create once publish everywhere). Auch an dieser Stelle zentral: die richtige Content Strategy. Rodà sprach zugleich die digitalen Herausforderungen in Museen an und reflektierte, dass die Geschäftsführung zwar nützlich ist, jedoch bei der digitalen Transformation nicht ausreicht.

„Sie brauchen all ihr Fachwissen und all ihren Enthusiasmus, wenn es auch einige Zeit dauert – und noch länger“ (Conxa Rodà)

Agile Digital Transformation

Die vorletzte Referentin war Chantal Eschenfelder. Sie leitet den Bereich „Bildung & Vermittlung“ im Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt in Frankfurt am Main. Das 200-jährige Jubiläum des Städel Museum gab den Startschuss für die zahlreichen digitalen Projekte, die das Museum bereits umgesetzt hat. Das Städel Museum genießt den Ruf des digitalen Vorreiters und kaum ein Museum erfährt gerade eine ähnliche Transformation. Die digitale Strategie hat das Museum im Mission Statement verankert.

Die Tatsache der zunehmenden Digitalisierung des Alltags, neue mediale Gewohnheiten und die Notwendigkeit aktueller Vermittlungsangebote für junge Menschen hatten für das Städel Museum eine Erweiterung des Bildungsauftrage in den digitalen Raum zur Folge. Das Museum realisierte eine umfassenden Online-Exponate-Plattform, edukative und kreative Computerspiele für Kinder und ein digitales Kunstbuch namens „Digitorials“. Für sein „Digitorial“ hat das Museum 2015 den Grimme Online Award erhalten.
Damit nicht genug: Anhand von 250 ausgewählten Kunstwerken bietet das Museum Einblicke in die moderne Kunst und vermittelt theoretisches Fachwissen anhand eines Onlinekursangebots – und das völlig kostenfrei. Das Lernprogramm umfasst fünf aufbauende Module. Der Onlinekurs wurde gemeinsam mit der Universität Leuphana entwickelt.

Voice of Tone definiert, wie ein Unternehmen seine KundInnen anspricht und wie es von ihnen wahrgenommen wird. Eschenfelder erzählte, dass sich die Organisation im Vorfeld lange mit dem Thema „Tonalität“ auseinandergesetzt hat und es für 40 Stunden Material jemand mit großem Unterhaltungswert brauchte. Der Glaubwürdigkeit wurde die höchste Wichtigkeit beigemessen, jedoch sollte das Onlineseminar vor allem Spaß machen und auch Ironie sei ein wichtiges Gewürz in der Vermittlung, erklärte Eschenfelder.
Infolgedessen entschied sich das Museum dazu, Film- und Theaterschauspieler Sebastian Blomberg durch den Kurs führen zu lassen und nicht die KuratorInnen des Hauses zu KommunikatorInnen zu machen. Chantal Eschenfelder betonte, dass für das Städel Museum nicht nur das Digitale zählt, Kernstück bleibt das BesucherInnenerlebnis beim realen Besuch und beides muss einander ergänzen.

Das Städel Museum arbeitet auch hinter den Kulissen sehr agil. Meine Studienkollegin hat recherchiert und teilt ihre Beobachtungen in einem Blogbeitrag: brunnerirujo.at/stadel-museum-meets-san-francisco-digital-rules/

Museum Touchpoints

Zuletzt trat Ruth Rosenberger, die Leiterin der Onlineredaktion im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, auf das Podium. Die Stiftung vereint drei Standorte: Berlin, Leipzig und Bonn. Alle drei weisen unterschiedliche Konzepte auf. Ebenso gehören mobile BesucherInnenführungssysteme zum Angebot der Häuser und wurden auch für die Vermittlung von Informationen außerhalb des Museums konzipiert. Die Stiftung ist seit 2012 im Social Web sehr aktiv und Twitter gehört zum erfolgreichsten Kanal der Institution. Ausschlaggebend hierfür war die Liveberichterstattung aus dem Museum mit regelmäßigen Twitter-Treffen im Haus der Geschichte.
Kurzum: Mithilfe von „Tweetups“ konnte das Museum eine lebendige Twitter-Community aufbauen. Auf der Videoplattform YouTube gewährt die Stiftung Einblicke in ihre Museen. Die Organisation bereichert den Kanal, indem sie PraktikantInnen gemeinsam mit der Mediaabteilung Videos produzieren lässt und unter der Kategorie „Trainee Cam“ veröffentlicht.

Die Bundesinstitutionen haben zum Ziel, den Menschen einen nahtlosen Übergang zwischen analogem und digitalem Besuch zu ermöglichen, und Ruth Rosenberger betont gleichermaßen, dass es für die Umsetzung notwendige Strategien benötigt. Seit 1998 bietet das Onlineportal „Lebendiges Museum Online“ allen Interessierten ein vielfältiges Informations- und Wissensangebot zur deutschen Geschichte. Überdies beinhaltet das Onlinemuseum 500 Berichte aus persönlichen Erinnerungen und individuelle Erzählungen von ZeitzeugInnen. Auf die Frage hin, ob „Tweetups“ noch angesagt seien, antwortete Ruth Rosenberger, dass sich Menschen eben gerne „Face to Face“ treffen und es egal ist, ob dies bei „Tweetups“ oder „Instawalks“ geschieht. Hauptsache, es passt zu den Menschen und zum Haus.

Concluding Remarks

Trotz des Bewusstseins des 21. Jahrhunderts und dessen Umbruchsituation hat ein Ausdruck an Aktualität nicht verloren: „The medium is the message“ (McLuhan, 1964). Daraus resultiert, dass ein kulturelles Angebot von seiner Verbreitung in verschiedenen Formaten und Kanälen nicht unberührt bleibt. Es ist nicht derselbe Film, den wir über die Kinoleinwand sehen oder auf unserem Tablet-PC zu Hause. Ob die zeitliche oder örtliche Einschränkung des Medienkonsums sich ungehemmten Kombinationen der Verfügung beugt, muss einer differenzierten Betrachtungsweise unterzogen werden.

Wer ist der Kunstliebhaber, der sich immer wieder in dieselbe Sammlung wagt, nur wegen einiger weniger Bilder? Eine Ausstellung kann nicht abgespeichert werden, selbst nicht im Katalog. Die Publikation sagt nichts darüber aus, wie es sich anfühlt, vor der Skulptur zu stehen oder einem Porträt in die Augen zu blicken. Ein Kunstwerk muss uns ansprechen, es ist ein körperliches und reales Ereignis. Virtuelle Ausstellungen und Bilderwelten sind eine Einladung, in die Ausstellung zu kommen, und auf keinen Fall ein Kontrahent. Gesehenes verbinden wir mit unseren ZeitgenossInnen und das ändert auch nichts daran, dass wir mit dem Smartphone Selbstporträts schießen. Das Bild erinnert an einen besonderen Augenblick. Für ein echtes klassisches Konzert und eine kunstvolle Ausstellung gibt es keinen Ersatz.[4]
Selbiges gilt für die Museumsakademie. Bettina Habsburg-Lothringen schafft mit der Museumsakademie einen wichtigen Wissenshub, den ich als einen lebendigen Ort des Know-how-Transfers – über nationale Grenze hinweg – und der gemeinsamen Wissensbildung kennengelernt habe. Der Erfahrungsaustausch, der über diese beiden Tage passierte, verhielt sich ähnlich wie eine Kunstsammlung: Dieses Erlebnis ist nicht auf einem Datenträger speicherbar.


[1] Unter den Kunstwerken, die online zu bestaunen sind, finden sich auch geschützte Objekte. Die RechteinhaberInnen wurden im Vorfeld kontaktiert und gaben ihre Zustimmung für die Onlinestellung. Seit Kurzem gibt es auch die Möglichkeit, auf der Plattform nach Kunstwerken „Ohne Einschränkung nutzbar (Public Domain)“, „Auf Anfrage nutzbar (Copyright)“ und „Mit Namensnennung nutzbar (CC-BY)“ zu filtern.

[2] (vgl. Simon, Nina: The participatory museum. Online Edition, Chapter 1, 2010)

[3] http://www.gerrymcgovern.com/new-thinking/collaboration-and-leadership-everywhere

[4] Boie, J., Müller, L. & Vahland, K. (2014) ‚Der Streaming Effekt: Wie sich der Kulturkonsum im Zeitalter des Online-Zugriffs verändert‘, Süddeutsche Zeitung, 23 August, p. 44.